Unternehmen

Eine Familie packt die Zukunft an

"Das tut Ihr Euch genau zwei Monate an!",
unkten im Herbst 1991 Freunde und Bekannte von Monika und Harry Häder. Damals wiesen die beiden auf eine riesige, verfallene Scheune in Spickendorf und meinten: „Die bauen wir zu einer Keramikscheune um.“ Die Freunde sollten sich gründlich irren: Die heruntergekommene, ehemalige Landmaschinen-Lagerhalle verwandelte sich dank des unermüdlichen Engagements der Häders binnen kurzer Zeit in die größte und schönste Keramikscheune Deutschlands.

Dabei waren die Anfänge alles andere als einfach.
Zwölf Mähdrescher rosteten in dem alten Gemäuer vor sich hin, es gab weder Wasser, noch Strom, die Fußböden glänzten vom Altöl und aus dem Dach tropfte es beharrlich auf die Jungunternehmer. Trotzdem zogen die Häders noch vor Kaufabschluss 1991 ein. Im Oktober 1991, nachdem die gesamte Familie Trennwände gezogen und Böden geschrubbt, Regale gebaut und Strom gelegt hatte, öffnete die Keramikscheune ihre provisorischen Tore. Nach monatelangen Marktverkäufen präsentierte Familie Häder rustikale Bodenvasen, tönerne Übertöpfe und feines Geschirr zum ersten Mal an einem festen Ort. Zum anfangs eher überschaubaren Sortiment gesellte sich bald eine vielfarbige Palette keramischer, kristallener und floristischer Produkte, die heute aus aller Welt kommen. Im Gegensatz zum Angebot in Super- und Baumärkten finden anspruchsvolle Kunden nicht nur eine unglaubliche Auswahl an Gebrauchs- und Zierkeramik, Porzellan, Kristall, Glas und Floristik, sie werden außerdem freundlich und kompetent beraten.

Weinliebhaber treffen sich in der Vinothek,
hungrige, durstige, sowie Gesellige in der „Bauernschaenke“. Zu den Aktionstagen ist immer besonders viel los. Hier wird gemeinsam mit Tochter Tania getöpfert und gebastelt, es werden kulinarische Köstlichkeiten im Kochstudio probiert. Außerdem sind oft Künstler, Graveure, Drechsler, Porzellanmaler und viele weitere eingeladen die gemeinsam mit den Kunden einen wunderschönen Tag gestalten.

Das Team ist stetig gewachsen

Fuhren die Eheleute in den Anfangsjahren
ihrer Geschäftstätigkeit noch zu zweit mit einem LKW durch die Lande, um auf Märkten ihre Kunden mit einem ausgewählten keramischen Sortiment zu versorgen, hat sich die Mitarbeiterzahl über die Jahre stetig erhöht. So wie das Warengebot in der Keramikscheune und diese selbst mit oberer Etage, Außengelände, Vinothek und Bauernschänke wuchs und wuchs, erweiterte sich auch der Mitarbeiterstamm. Heute kümmern sich 32 Angestellte und 6 Auszubildende um die große Kundenzahl, die jährlich in das attraktive Keramikparadies und Erlebnisgut nach Spickendorf strömt. Darunter sind bestens geschulte Floristinnen, erfahrene Keramik- und Weinkennerinnen, aufmerksame Kellnerinnen und Köche der Meisterklasse. Jede und Jeder von Ihnen trägt zu der von Stammkunden so hoch gelobten familiären Atmosphäre bei.

Wie aus einer Scheune ein Erlebnisgut wurde

In der Festwoche vom 27.September bis 05.Oktober 2008
feierte Familie Häder den 17. Geburtstag ihrer Keramikscheune. Monika und Harry Häder freuen sich auf weitere Geburtstagswochen und blicken nicht ohne Stolz auf das Erreichte. „Wir sind der Jammerstimmung in Deutschland nie erlegen“, sagt Monika Häder, „unser Motto hieß stets `schon kleine Dinge machen Mut, packen wir`s an!`“

Nur mit dieser Haltung war es wohl möglich,
über die Jahre aus einer alten Feldscheune ein überregional ausstrahlendes Erlebnisgut zu zaubern, das Menschen aus ganz Deutschland magisch anzieht. „Wir hatten und haben eigentlich keine besonders guten Bedingungen, und gerade in den ersten Jahren unseres Bestehens sahen wir uns großen Schwierigkeiten gegenüber“, erzählt Monika Häder aus der Firmengeschichte.

Es gab kein Finanzinstitut, das für unser Projekt einen Kredit gewähren wollte.
Unser Konzept war allen einfach zu abenteuerlich,“ blickt Frau Häder heute zurück. Doch sie gaben nicht auf. Sie zogen vier Jahre mit einem alten LKW über die Märkte und verdienten durch Marktverkäufe das Geld, welches sie investieren wollten. Als sie schließlich nach drei Jahren Wartezeit die Keramikscheune erwarben, bestand das Grundstück fast nur aus Ruinen.

Containerweise entsorgten die Häders Müll:
zerfallene Gebäudeteile und Schutt. Mit anfänglich bescheidenen Mitteln und eigenen Kräften sanierten die Firmengründer zuerst die Scheune und richteten die Innenräume nach und nach zum Verkauf her. Für ihren Mut, ihre Tatkraft und ihre unternehmerischen Fähigkeiten erhielten sie im Jahr 2003 den Unternehmer-Preis der Sparkasse. Da hatten sie die sanierte Keramikscheune bereits um das Außengelände, die Porzellanausstellung und die Vinothek erweitert und das Gebäudeensemble zum Schmuckstück in Spickendorf gemacht. Größte Bestätigung für die Unternehemrfamilie ist der ungebrochene Kundenstrom.

Geschichte

Die Besucher nehmen mitunter weite Wege auf sich,
um in die bunte, sinnliche Welt des Erlebnisgutes einzutauchen. Wer lange nicht in Spickendorf war, wird überrascht sein, was sich in den letzten Jahren alles verändert hat. So hat die gesamte Familie gemeinsam hart gearbeitet, um den „zerbröselten“ Pferdestall des ehemaligen Gutshofes in eine rustikale Bauernschaenke samt Bauerngarten zu verwandeln.

Seit Oktober 2005 steht nun auch ein großer Festsaal zur Verfügung. In dem neuen Gutsherrensaal fanden schon herrliche Hochzeiten, Geburtstage und Betriebsfeiern statt.

Im selben Jahr wurde auch die Keramikscheune abermals zu klein. Eine zweite Etage entstand die den Besucherstrom mit funkelnden, glitzernden und herrlich duftenden Weihnachtsartikeln lockt.

Bei diesem Tatendrang der Unternehmerfamilie
wird es niemanden wundern, dass weitere Zukunftspläne bereits geschmiedet werden.

Unternehmen

Logo ganz links unten